Die Energiebranche vereint sehr unterschiedliche Welten: Kern-, Wärme- und Wasserkraft, Wind und Solar, Stromnetze, Wasserstoff, Öl, Gas und Biogas. Gemeinsam ist ihnen die Sicherheit: Diese Anlagen enthalten Fluide unter Druck, Wärme oder Spannung, und ein Versagen kann schwerwiegende Folgen für Menschen und Umwelt haben.
Die Regulierung wiegt hier daher schwerer als anderswo. Die Richtlinie 2014/68/EU regelt Druckgeräte, die Richtlinie 2014/34/EU Geräte für explosionsgefährdete Bereiche, und die Kerntechnik hat eigene Regeln für Auslegung und Fertigung, etwa das Regelwerk RCC-M. Die Teile sind oft groß und dickwandig, aus Kohlenstoffstahl, Edelstahl oder Nickellegierung, mit einem hohen Anteil an Apparate- und Stahlbau, zerstörungsfreier Prüfung und Abdrücken.
Der Markt beschränkt sich nicht auf Großprogramme: Instandhaltung und geplante Revisionen, Ersatzteile für ältere Anlagen, Vorrichtungen, Strukturen für Windkraft- und Solaranlagen, Wasserstoff. Dieser Bedarf ist für Betriebe des Apparatebaus, der Zerspanung und der Instandhaltung erreichbar, sofern das anwendbare Regelwerk klar benannt wird.