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Unternehmensdienstleistungen

IT und Netzwerke: Wartung, Managed Services und Verkabelung für Unternehmen

Wartung der IT-Landschaft, Verkabelung, WLAN, Telefonie, Server und Datensicherung: Beschreiben Sie Ihren Bedarf einmal und vergleichen Sie die Angebote professioneller IT-Dienstleister.

  • Kostenlos, Konto wird erst bei der Veröffentlichung angelegt
  • Verifizierte Unternehmen (Unternehmensnummer geprüft)
  • Pläne nur für Mitglieder sichtbar

Für ein Unternehmen, ein Geschäft, einen Verein oder eine Kommune ist die IT ein Produktionsmittel: Fällt ein Arbeitsplatz, das Netzwerk oder das E-Mail-System aus, steht der Betrieb still. Mit einem Dienstleister für IT-Wartung steht Ihnen Know-how zur Verfügung, das intern oft fehlt: Störungsbehebung, Updates, Zugriffsverwaltung, Überwachung und Beratung zur Weiterentwicklung der Hardware.

Je nach Größe Ihres Unternehmens reicht der Bedarf vom punktuellen Einsatz bis zum Managed-Services-Vertrag für die IT-Infrastruktur, bei dem der Dienstleister den laufenden Betrieb dauerhaft und auf vertraglicher Grundlage übernimmt. Hinzu kommt der physische Teil: Netzwerkverkabelung in Kupfer oder Glasfaser, Patchschränke, WLAN-Access-Points, Unternehmenstelefonie, Einrichtung von Arbeitsplätzen und Servern sowie der Aufbau eines Datensicherungskonzepts.

Diese Seite hilft Ihnen, eine vergleichbare Anfrage zu formulieren: übliche Leistungen, Ausstattung, Preisfaktoren, Vertragspunkte, auf die Sie achten sollten, und Angaben, die Sie Ihrer Anfrage beifügen. Umfasst Ihr Projekt Starkstromarbeiten, lesen Sie auch den Beitrag zur Elektrotechnik im Bauwesen; zur Sicherung der Räumlichkeiten siehe Sicherheit und Objektschutz.

Gängige Leistungen

01

IT-Wartung und Störungsbehebung

Diagnose und Reparatur von Arbeitsplätzen, Druckern und Peripheriegeräten, vor Ort oder per Fernwartung. Ein Wartungsvertrag legt Reaktionszeiten und den abgedeckten Umfang fest.

02

Managed Services für die IT-Infrastruktur

Der Dienstleister übernimmt den täglichen Betrieb: Überwachung, Updates, Verwaltung der Benutzerkonten, Support für die Mitarbeitenden. Der Vertrag regelt die erwarteten Service-Level und die Bedingungen für das Vertragsende.

03

Netzwerkverkabelung in Kupfer und Glasfaser

Kabelzug, Montage von Anschlussdosen, Rangierung im Schrank und Anbindung der Räume, auch zwischen Gebäuden. Eine klare Kennzeichnung jeder Verbindung erleichtert später den Betrieb.

04

Professionelles WLAN

Ausleuchtungsplanung, Auswahl und Montage der Access-Points, Trennung von internem Netz und Gästenetz. Die Qualität hängt ebenso von der Platzierung wie von der Hardware ab.

05

Unternehmenstelefonie

Einrichtung von Telefonanlagen, IP-Telefonen und gehosteten Telefonielösungen samt Konfiguration von Anrufgruppen und Rufumleitungen. Die Migration von einem alten System wird vorbereitet, um Ausfälle zu begrenzen.

06

Einrichtung von Arbeitsplätzen und Servern

Vorbereitung, Konfiguration und Rollout von Arbeitsplatzrechnern, Servern und Netzwerkkomponenten, einschließlich Übernahme von Daten und Zugängen. Der Dienstleister übergibt eine dokumentierte, einsatzbereite Installation.

07

Datensicherung und Betriebskontinuität

Einrichtung regelmäßiger Sicherungen, lokal und extern, mit Wiederherstellungstests. Das ist der beste Schutz gegen Ausfälle, Bedienfehler und Angriffe.

08

Audit, Beratung und Netzwerksicherheit

Bestandsaufnahme von IT-Landschaft, Zugriffen und bewährten Verfahren, danach priorisierte Empfehlungen: Firewall, Zugriffsrechte, Updates, Sensibilisierung der Nutzer.

Ausstattung und Technologien

Desktop-PCs, Notebooks und professionelle MonitorePhysische oder virtualisierte Server, Netzwerkspeicher (NAS)Switches, Router und FirewallsWLAN-Access-Points und Controller für die zentrale VerwaltungKupfer- und Glasfaserverkabelung, Anschlussdosen und PatchfelderPatchschränke und USV-Anlagen zum Schutz der StromversorgungIP-Telefone, Telefonanlagen und gehostete TelefonielösungenLösungen für lokale und externe DatensicherungWerkzeuge für Monitoring und Fernwartung

Typische Situationen

  • Kleines Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung
  • Arbeitsplätze, die erneuert oder vereinheitlicht werden müssen
  • Neue Räume, die verkabelt und netzwerktechnisch ausgestattet werden müssen
  • Unzureichendes WLAN in einem Lager, einem Geschäft oder einer Versammlungsstätte
  • Ersatz einer alten Telefonanlage
  • Veralteter Server, der samt Datenübernahme ersetzt werden muss
  • Fehlende oder nie getestete zuverlässige Datensicherung
  • Eröffnung eines Standorts oder einer Niederlassung, die an die Zentrale anzubinden ist

Was den Preis beeinflusst

  1. 1

    Größe und Komplexität der IT-Landschaft

    Die Zahl der Arbeitsplätze, Standorte, Server und Anwendungen, die betreut werden sollen, bestimmt Arbeitsaufwand und erforderliches Kompetenzniveau.

  2. 2

    Gewünschtes Service-Level

    Ein Vertrag mit schneller Reaktion, durchgehender Überwachung oder Bereitschaftsdienst kostet mehr als ein Einsatz nach Bedarf. Das Service-Level richtet sich danach, wie stark ein Ausfall Ihren Betrieb trifft.

  3. 3

    Gelieferte oder zu beschaffende Ausstattung

    Hardware, Lizenzen und Abonnements fallen oft stärker ins Gewicht als die Arbeitsleistung. Verlangen Sie, dass sie getrennt aufgeführt werden.

  4. 4

    Gegebenheiten vor Ort

    Verkabelung in Trennwänden, abgehängten Decken oder zwischen Gebäuden, die Raumhöhe oder ein vorhandener Patchschrank beeinflussen den Umfang der Arbeiten.

  5. 5

    Sicherheit und Compliance

    Externe Sicherungen, Verschlüsselung, Netztrennung und Rechteverwaltung bedeuten zusätzliche Leistungen, senken aber die Risiken.

  6. 6

    Geplanter Einsatz oder Notfall

    Arbeiten außerhalb der Geschäftszeiten, um den Betrieb nicht zu stören, oder Noteinsätze können die Konditionen des Angebots verändern.

Tipps für eine erfolgreiche Anfrage

Anfrage stellen
  • Beschreiben Sie Ihre IT-Landschaft: Zahl der Arbeitsplätze, Server und Drucker, eingesetzte Systeme, Fachanwendungen und Zahl der Standorte.
  • Nennen Sie, was nicht funktioniert oder was Sie aufbauen möchten: wiederkehrende Störungen, Verzögerungen, Projekt für neue Räume, Umstellung der Telefonie.
  • Geben Sie das gewünschte Service-Level an: Einsatz vor Ort oder per Fernwartung, Supportzeiten, Kritikalität Ihrer Systeme.
  • Fügen Sie, falls vorhanden, Raumpläne, einen Plan des aktuellen Netzwerks und die Liste der Verträge (Internetzugang, Telefonie, Hosting) bei.
  • Nennen Sie Ihre Anforderungen an den Datenschutz: sensible Informationen, personenbezogene Daten, branchenspezifische Pflichten, Vertraulichkeitsanforderungen.
  • Geben Sie Wunschtermine, mögliche Zeitfenster (abends, Wochenende) und an, ob vor dem Angebot eine Besichtigung oder ein Audit erwartet wird.

Daten, Vertraulichkeit und DSGVO

Ein IT-Dienstleister hat naturgemäß Zugang zu sensiblen Daten: E-Mails, Kundendateien, Buchhaltung, mitunter Mitarbeiterdaten. Diese Informationen können personenbezogene Daten enthalten, die der DSGVO unterliegen. In diesem Fall bleibt Ihr Unternehmen für deren Schutz verantwortlich, und der Dienstleister handelt in der Regel als Auftragsverarbeiter: Ein Vertrag muss diese Verarbeitung regeln.

Prüfen Sie vor der Unterzeichnung diese Punkte:

  • Vertraulichkeit: schriftliche Klausel, die den Dienstleister und seine Mitarbeitenden bindet.
  • Standort und Hosting: Wo werden die Daten und Sicherungen gespeichert, und bei welchem Hoster?
  • Zugriffsrechte: personalisierte Konten, nur notwendige Zugriffe, Entzug der Zugänge nach Ende des Auftrags.
  • Meldung von Vorfällen: Wie und innerhalb welcher Fristen informiert Sie der Dienstleister bei einer Sicherheitslücke oder einem Datenverlust?

Den Datensicherungen gebührt besondere Aufmerksamkeit: Eine Sicherung, die nie wiederhergestellt wurde, ist keine Garantie. Verlangen Sie, dass mindestens eine Kopie vom Hauptnetz getrennt aufbewahrt wird und Wiederherstellungstests vorgesehen sind. Um diese Anforderungen schriftlich festzuhalten, kann unser Lastenheft-Generator als Vorlage dienen.

Managed-Services-Vertrag: Service-Level und Rückführbarkeit

Ein Managed-Services-Vertrag bindet beide Parteien auf Dauer. Lesen Sie ihn als Betriebsdokument, nicht nur als Preisliste. Die folgenden Punkte sollten Sie vor der Unterzeichnung klären.

VertragspunktWas zu prüfen ist
LeistungsumfangAbgedeckte Arbeitsplätze, Server, Netzwerke, Anwendungen und Standorte sowie das, was außerhalb des Vertrags bleibt
Service-Level (SLA)Supportzeiten, Reaktions- und Wiederherstellungszeiten, mögliche Vertragsstrafen
Überwachung und UpdatesWer überwacht, wer spielt die Patches ein, wie oft und mit welchen Berichten
DatensicherungenUmfang, Häufigkeit, Speicherort, Wiederherstellungstests
Hardware und LizenzenEigentum an Geräten und Lizenzen, Erneuerung, aktuelles Inventar
RückführbarkeitHerausgabe von Zugängen, Dokumentation und Daten bei einem Dienstleisterwechsel
Laufzeit und KündigungVertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Bedingungen für ein vorzeitiges Ende

Die Rückführbarkeit wird oft vergessen: Bestehen Sie darauf, dass Administratorpasswörter, Netzwerkpläne und Dokumentation Ihnen gehören und an einen anderen Dienstleister weitergegeben werden können. So vermeiden Sie die vollständige Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter.

Verkabelung, WLAN und Telefonie: die Baustelle gut vorbereiten

Eine gut geplante strukturierte Verkabelung hält oft länger als die Geräte, die sie verbindet. Sie wird daher sorgfältig vorbereitet: Plan der Arbeitsplätze, Standort des Patchschranks, Kabelwege, zusätzliche Dosen für künftige Erweiterungen. Die Arbeiten sind mit den anderen Gewerken abzustimmen, insbesondere bei einer Renovierung oder einem Umbau von Räumen.

  1. Besichtigung und Aufmaß: Der Dienstleister erfasst Kabelwege, Zugangsbeschränkungen und die Qualität des Bestands.
  2. Plan und Angebot: Anordnung der Dosen, Access-Points und des Patchschranks, mit Materialliste.
  3. Ausführung: Kabelzug, Montage, Rangierung, Beschriftung jeder Verbindung.
  4. Abnahme: Prüfung der Verbindungen, Übergabe von Plan und Kennzeichnungen.

Setzen Sie beim WLAN auf eine Ausleuchtungsplanung statt auf eine bloße Zahl von Access-Points: Wände, Metallregale und die Nutzerdichte spielen eine große Rolle. Sehen Sie ein getrenntes Netz für Gäste vor. Fragen Sie bei der Telefonie, wie Ihre Rufnummern erhalten bleiben und wie die Umschaltung organisiert wird, damit keine Anrufe verloren gehen. Systeme mit spezieller Elektronik gehören mitunter zur Lohnfertigung von Elektronik.

Verwandte Kompetenzen

Elektronik

Leiterplatten, Verkabelung, Baugruppenbestückung, Schaltschränke

Firmenumzug

Verlegung von Büros, Werkstätten, Archiven und Maschinen

Häufige Fragen

Eine Frage, die hier nicht auftaucht? Besuchen Sie das Hilfezentrum oder schreiben Sie uns.

Worin besteht der Unterschied zwischen IT-Wartung und Managed Services?

Die Wartung greift vor allem ein, wenn ein Problem auftritt oder zu vereinbarten Terminen. Bei Managed Services übernimmt der Dienstleister den laufenden Betrieb der IT-Landschaft dauerhaft: Überwachung, Updates, Support, Verwaltung der Konten. Das wird in einem Vertrag mit Service-Leveln festgehalten. Die richtige Wahl hängt von der Größe Ihres Unternehmens und der Bedeutung der IT für Ihren Betrieb ab.

Was sollte eine Anfrage für ein IT-Angebot enthalten?

Geben Sie die Größe der IT-Landschaft, die eingesetzten Systeme und Programme, die Zahl der Standorte, die aufgetretenen Probleme und die gewünschten Leistungen an. Nennen Sie die gewünschte Reaktionsgeschwindigkeit, Ihre Vertraulichkeitsanforderungen und mögliche Termine. Je genauer die Beschreibung, desto besser sind die eingehenden Angebote vergleichbar. Für eine seriöse Kalkulation ist häufig eine Besichtigung oder ein vorheriges Audit nötig.

Braucht es eine externe Datensicherung?

Sie ist dringend zu empfehlen: Eine Kopie am selben Standort kann bei einem Schaden, einem Diebstahl oder einem Cyberangriff mit verloren gehen. Eine getrennt aufbewahrte oder externe Kopie schützt besser. Verlangen Sie außerdem regelmäßige Wiederherstellungstests, denn entscheidend ist die Wiederherstellung, nicht nur die Kopie. Der Dienstleister kann Ihnen helfen festzulegen, was gesichert werden muss.

Wie wechsle ich den IT-Dienstleister, ohne alles zu verlieren?

Planen Sie das schon bei Vertragsschluss mit einer Rückführungsklausel: Herausgabe der Administratorzugänge, der Dokumentation, der Pläne und der Daten. Führen Sie ein aktuelles Inventar der Geräte, Lizenzen und Abonnements. Ein vorbereiteter Übergang mit einer Überlappungszeit zwischen altem und neuem Dienstleister verringert das Risiko von Unterbrechungen.

Prüft Meaflow die Kompetenzen und Versicherungen der IT-Dienstleister?

Meaflow prüft die SIRET-Nummer (französische Unternehmensnummer) der registrierten Unternehmen, überprüft aber weder deren Versicherungen noch Qualifikationen, Zertifizierungen oder Referenzen. Diese Nachweise sollten Sie vor Vertragsschluss direkt beim Dienstleister anfordern: Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung, Kundenreferenzen, gegebenenfalls Zertifizierungen. Das Einstellen von Anfragen und die Vermittlung sind kostenlos und provisionsfrei.

Kann ich auch für einen einmaligen Bedarf eine Anfrage einstellen?

Ja. Sie können einen einmaligen Bedarf wie die Einrichtung eines Netzwerks, den Austausch von Arbeitsplätzen oder den Aufbau einer Datensicherung ebenso kostenlos veröffentlichen wie einen wiederkehrenden Wartungsbedarf. Interessierte Dienstleister senden Ihnen ein beziffertes Angebot, das Sie frei vergleichen. Nichts verpflichtet Sie, es anzunehmen.

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