Die CNC-Steuerung (numerische Steuerung, NC, oder CNC für computer numerical control) ist das System, das eine Werkzeugmaschine anhand eines Programms steuert: Es legt fest, wohin, mit welcher Geschwindigkeit, mit welchem Werkzeug und in welcher Reihenfolge gefahren wird. Eine so ausgestattete Maschine ist eine numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine (CNC-Maschine).
Das Programm ist in ISO-Code geschrieben, dem sogenannten G- und M-Code: G01 steuert eine Bewegung auf einer Geraden, M03 die Drehung der Spindel. Bei einfachen Teilen schreibt der Programmierer es von Hand, meist erzeugt er es aber mit einer CAM-Software und einem auf die Maschinensteuerung abgestimmten Postprozessor. Steuerungen wie Fanuc, Siemens oder Heidenhain haben jeweils ihren eigenen Dialekt und ihre eigene Bedienung. Die Maschine bewegt ihre Achsen mit geregelten Motoren und Maßstäben, woraus eine Positioniergenauigkeit im Mikrometerbereich resultiert.
Der größte Vorteil ist die Wiederholgenauigkeit: Abgesehen von Werkzeugverschleiß ist das hundertste Teil mit dem ersten identisch. Die CNC-Steuerung erlaubt außerdem 3D-Konturen, die von Hand unmöglich wären, die Verkettung mehrerer Operationen und den Wechsel von einer Referenz zur nächsten durch einfachen Programmwechsel, was sich für kleine Serien eignet. Sie beschränkt sich nicht auf die Zerspanung: Man findet sie auch an Laserschneidmaschinen, Abkantpressen, Stanzmaschinen und in der Funkenerosion. Betriebe der CNC-Zerspanung nutzen sie täglich.
In einer Angebotsanfrage. Sie müssen kein Programm liefern: Zeichnung und 3D-Modell genügen (siehe den Ratgeber Dateiformate), programmiert wird vom Betrieb. Wenn Sie das Programm zurückhaben oder ein Format vorgeben möchten, sagen Sie das schon in der Anfrage, denn es ist nicht immer vorgesehen. Weisen Sie bei einer wiederkehrenden Serie darauf hin: Ein freigegebenes Programm lässt sich bei jedem Auftrag wiederverwenden.